Über mich

Stephan's Show

Profimusiker von 1969-1989
Vom Quartett bis zum Alleinunterhalter, siehe im Anhang Fotos und Zeitungsausschnitte.

Luzerner neue Nachrichten schrieb zur Band „Les Classiques“:

Zwischen Glenn Miller und Neil Diamond

ob „Les Classiques“ noch jung an Jahren, doch reich an musikalischem Können, haben zwei Gesichter. Pausenlos spielen sie mit viel Drive und Verve die moderne Tanzmusik unserer Tage. Vom Ohrwurm zur sanften Ballade, vom noch nicht wellenschlagenden Neuling zum Dauerbrenner fehlt kaum eine Note aus dem aktuellen Repertoire angelsächsischer Provenienz. Mit wechselndem Instrumentarium geben sie ihren Bearbeitungen neue Farben und Konturen. Da flüstern zwei Querflöten ihre zarten Kaskaden, rasante Klarinettenläufe wechseln mit der dumpfen Anschmiegsamkeit des Saxophons und den single-string- Passagen der Gitarre. Dann, eine Stunde vor Mitternacht, vollzieht sich die grosse Verwandlung. Das ganze aus Schweizern bestehende Quartett dreht das Rad der Zeit um dreissig Jahre zurück, und die Zuhörer können in Reminiszenzen aus einer Zeit schwelgen, die sie nur vom Hörensagen kennen. Glenn Miller lebt wieder! Auch wenn die „Classiques“ anzahlmässig nur den vierten Teil von Millers Originalbesetzung von 1939 aufweisen- sie vermitteln trotzdem Stimmung und Atmosphäre jenes dichten, durcharrangierten „Society JaZZ“, der nun wieder überraschend Renaissance feiert. Während Stephan Zemp’s suptile Orgelakkorde das fehlende Blech ersetzen und über dem swingenden Beat des neuen Schlagzeugers Dave Grob blasen Walter Aeschlimann und Markus Giger auf ihren Rohrblasinstrumenten ein Potpurri über ein halbes Dutzend der unvergessenen Evergreens. Mit Tenor und Klarinette gestalten sie Harburgs „over the rainbow“ Gordons „I know why“ und Millers Eigenwerk „Moonlight Serenade“. In der zweiten Variante, Baryton und Alto, stampfen sie mit dem „Chattanooga Choo Choo“hinauf an den Tennessee-River, und schliesslich verbinden sie für Jerry Grays „Pennsylvania 6-5000“ und „A string of Pearls“, und für Joe Garlands „In the Mood“ Tenor- und Altsaxophon. Die Tatsache, dass diese melodiöse Musik auch bei den Twens recht gut ankommt, beweist, dass diese Altes – wenn es nur richtig und neu verpackt ist- keineswegs negieren.

Das Luzerner Tagblatt schrieb:

Start im Ausland – Erfolg nun auch in Luzern

Die Luzerner Topformation „Les Classiques“ gasiert nach einjährigem Auslandaufenthalt im „Intimo“. M.K. Der Prophet gilt nichts im eigenen Land – die Folgen dieses im Gebiet des Showbusiness in abgeändertem Sinne oft angewandten Leitspruches mussten vier junge Luzerner spüren, als sie sich vor eineinhalb Jahren entschlossen, den angestammten Beruf an den berühmten Nagel zu hängen und den Sprung unter die Berufsmusiker zu wagen. Der Start war wie bei jeder anderen Künstlerkarriere auch für das Innerschweizer Quartett hart und erfolgte zudem nicht in der Schweiz, sondern in zahlreichen Grossstädten Deutschlands. Nur vereinzelt drangen Meldungen von den Erfolgen der inzwischen zur Topformation aufgestiegenen Band in die Heimat. Nun aber, nach einem überaus erfolgreichen einjährigen Auslandtrip, gasieren „Les Classiques“ zum ersten Mal wieder in Luzern. Zu hören sind die bisher in unseren Gefilden unbekannten Musiker im gediegenen Nachtlokal „Intimo“, dies noch bis zum 15. Dezember.

 

Von der Schulband zum Toporchester

Da im langweiligen Internatsleben zu wenig Betrieb und Leben herrschte, schlossen sich vor sieben Jahren die beiden Luzerner Markus Giger und Pius Renggli in einhem Neuenburger Internat mit zwei weiteren Schulkameraden zu einem Schulorchester zusammen. Nach dem Welschlandaufenthalt – die beiden Innerschweizer trennten sich nur ungern von ihren Schulkollegen – blieben Markus Giger und Pius Renggli nicht nur auf dem musikalischen sondern auch auf dem beruflichen Gebiet miteinander verbunden, wählten doch beide den Kochberuf. Während Pius Renggli anstelle des Schlagzeuges auf den Kochtöpfen trommelte und Markus Giger die Orgel mit dem Küchenmesser vertauschte, wurde es um die beiden Amateure ruhiger. Musikerblut, gepaart mit jugendlichem Unternehmungsgeist liess sich beim Schlagzeuger wie auch beim Organisten dennoch auf die Dauer nicht verleugnen, ja, als sich Gitarrist Stefan Zemp und der Bassist Walter Aeschlimann noch zu den beiden musizierenden Köchen gesellten und dies bereits nach den ersten Proben ein schlagkräftiges Quartett ergab, stand der erfolgreichen Profikarriere der „Les Classiques“ nichts mehr im Wege.

Zwei Querflöten – überraschender musikalischer Effekt

Der Hauptakzent in den Interpretationen der „Les Classiques“ liegt auf den beiden Blasinstrumenten Flöte und Saxophon, die den Interpreten recht viel Raum für persönliche musikalische Note einräumen. Neben dem 21jährigen Ex-Kaufmann Stephan Zemp (Gitarre, Orgel) beherrscht auch Markus Giger (21), der übrigens im Palace- Hotel, dem das „Intimo“ angegliedert ist, seine erfolgreich abgeschlossene Lehre als Koch absolvierte, zusammen mit der Orgel und dem Saxophon die Querflöte. Die beiden Flöten, untermauert von Schlagzeug und Bass, ergeben einen selten gehörten, überraschend gelungenen musikalischen Effekt. Schlagzeuger Pius Renggli (23) entpuppt sich nicht nur als „Kobold“ auf seinen Trommeln und Pauken, sondern weiss auch geschickt seine Stimme als Solosänger einzusetzen. Bleibt schliesslich nur noch der vierte Mann im Bunde, der 23- jährige Bass und Saxophonist Walter Aeschlimann. Der Sound der „Les Classiques“ weist, dem Alter der Musiker entsprechend, einen jugendlichen Stil auf, enthält also sehr viele Stücke aus den europäischen und amerikanischen Hitparaden. Dennoch können sich die vier jungen Luzerner mit ihrer Musik dem Publikum anpassen, und so neben einer ihrer grossen Stärken, dem Soul, auch Walzer und selbstverständlich auch „Frau Stirnimaa“ spielen. Die Musik der „Les Classiques“ ist nicht nur für den Tanzlustigen, sondern auch für den Unterhaltungsmusik Freund einen Gang ins „Intimo“ wert.

Der Insider Luzern schreibt:

20 Jahre Profimusiker

Der „Insider“ gratuliert Stephan zum Jubiläum. Mit 21 Jahren begann Stephan seine Künstlerkarriere in Nürnberg mit dem Superquartett „Les Classiques“. Er spielte damals Gitarre, Querflöte und Akkordeon. Später lernte er dann noch Saxophon und Orgel spielen. Seine Engagements brachten ihn in viele Länder und auch in der Schweiz gibt es kaum ein gutes Dancing, wo Stephan nicht schon für Unterhaltung gesorgt hat. (Atlantis Basel, Hazyland – Betriebe usw.). Bald schon war Stephan als Showman bekannt, denn er imitierte Stars und machte eine eigene Show. In seiner Freizeit organisierte er gar Konzerte und Shows für andere Musikgruppen. Noch vor wenigen Jahren trat Stephan zusammen mit seinem Partner im Duo auf. Stefan und Franco dürften für viele noch ein Begriff sein. Um seine eigene kommerzielle Musik und seine ideenreichen Show- Times zu gestalten, trat Stephan dann als Alleinunterhalter auf und gewann dank seinem Erfolg eine gepflegte Kundschaft. Was ihm immer wieder Spass macht, sind Gala- Auftritte an Hochzeiten oder anderen Anlässen. Speziell aus diesem Grund reserviert er sich jedes Jahr einige Wochen für solche Auftritte. (Termine sind nur noch im April oder Dezember frei). Seine nächsten Stationen sind jedoch Engelberg (Casino), Lengnau (Alpenblick) und Steffisburg (Uhu- Bar).

Kontakt:

Stephan Zemp

Mühlematt 16

6020 Emmenbrücke

 

041 260 63 55

079 231 03 00